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Unsere Fails
& Wins
Hier wollen wir dir verraten, was alles noch nicht so perfekt läuft, wie wir es uns wünschen. Woran wir gerade arbeiten, um noch besser und nachhaltiger zu werden – und welche Probleme wir schon lösen konnten!
UNSERE WINS
Was wir schon verbessern konnten...
Im Einzelhandel hatten es unsere Reiniger-Starter Sets bisher immer schwer. Hier auf unserer Website, in der Werbung oder in Influencer:innen-Stories lässt sich ein Starter Set aus (leerer) Flasche und Pulver-Päckchen easy erklären – im Drogerie-Regal ist so ein Set dagegen nicht so intuitiv und schnell verständlich. Das haben wir aus vielen Gesprächen mit Verbraucher:innen und Einzelhandels-Partnern gelernt.
Die Lösung: Seit Anfang 2025 gibt es unsere Bad-, Küchen-, Universal- und WC-Reiniger sowie das Spülmittel als “Prefill”-Produkte: Die rPET-Flasche ist also vorgefüllt und kann sofort einsatzfähig mitgenommen werden. Das Refill-Konzept wird auf der wiederverwendbaren Flasche einfach erklärt. So erreichen wir eine größere Zielgruppe und machen es noch mehr Menschen ganz leicht, auf das nachhaltige Refill-System umzusteigen. So können wir einen noch größeren positiven Impact für die Umwelt erreichen: noch mehr eingesparte Einwegplastikflaschen und damit weniger Plastikmüll und CO2-Emissionen.
Als wir mit everdrop starteten, waren viele unserer Produkte qualitativ noch lange nicht so gut, wie wir und unsere Kund:innen es sich gewünscht haben. Nachhaltiges Refill-Konzept schön und gut – aber die Leistung war oft viel zu schwach. Wir haben seitdem alles getan, um besser zu werden.
Wusstest Du, dass wir seit 3 Jahren ein eigenes everdrop Labor und ein erfahrenes Forschungsteam mit jahrzehntelanger Expertise haben? Jeden Tag arbeitet es daran, die bestmögliche Balance aus Nachhaltigkeit und exzellenter Qualität unserer Produkte zu finden.
Ein paar Erfolge, die zeigen, dass uns das gelungen ist: Unser Badreiniger von Öko-Test mit der Bestnote ausgezeichnet und von der Süddeutschen Zeitung und dem FAZ Kaufkompass zum Testsieger gekürt. Unsere Waschmittel wurden mit dem wertvollen EU Ecolabel zertifiziert.
Und im Januar 2024 haben wir auch noch den klaren Testsieg bei der Stiftung Warentest für unsere plastikfreien Spülmaschinen-Tabs geholt. Vor allem in den wichtigen Kategorien “Reinigen” (1,9) und (geringere) “Gewässerbelastung” (1,6) haben sie die Bestnoten geholt. Solche Erfolge sind wichtige Meilensteine auf unserer Mission: Erstklassige Alltagsprodukte herzustellen, die den Menschen helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Und wir sind immer noch am Anfang!
2023 haben wir erstmals eine Ökobilanz unseres everdrop Badreinigers errechnet – und mit der eines herkömmlichen Flüssigreinigers verglichen. Das Ziel: Ein für alle mal festzustellen, ob Tab & Pulver-Produkte in wiederbefüllbaren, wiederverwendbaren Flaschen wirklich ein Gamechanger für mehr Nachhaltigkeit im Haushalt sind.
Das Ergebnis: Schon ab dem 3. Refill ist der everdrop Badreiniger-Tab in allen überprüften Nachhaltigkeits-Kategorien besser für die Umwelt als ein Flüssigprodukt in Einwegplastikflasche! Und sein positiver Impact wird mit der Zeit immer größer: bis zu 92% CO2-Emissionen und bis zu 88% Wasserverbrauch kann der Tab im Laufe der Zeit einsparen. Mehr über den Ökobilanz-Vergleich erfährst du hier.
Seit Mai 2023 dürfen wir uns B Corp nennen. Als B Corp (steht für "Benefit Corporation") sind wir Teil einer globalen Bewegung von Unternehmen, die unter dem Motto "Make Business a Force for Good" arbeiten und vernetzt sind. Die B Corp-Community ist eine wachsende globale Bewegung, die aktiv eine nachhaltige, soziale und faire Zukunft vorantreiben will. Jede B Corp verpflichtet sich, ihren sozialen und ökologischen Impact regelmäßig zu messen, offenzulegen und kontinuierlich zu verbessern.
Eine B Corp-Zertifizierung bekommt also nur, wer nichts zu verbergen hat und wirklich etwas Gutes für diese Welt tut.
Weltweit gibt es über 7500 zertifizierte B Corps, darunter Firmen wie Patagonia, The Guardian Media Group oder Ben & Jerry’s. In Deutschland gibt es derzeit ca. 130 zertifizierte B Corps.
everdrop steht für vegane Haushalts- und Körperpflegeprodukte, die komplett ohne Tierversuche hergestellt werden. Das ist zwar schon immer so, wir sind aber stolz, dass sowohl die Vegan Society als auch die Tierschutzorganisation PETA mittlerweile unser komplettes Sortiment im Bereich Haushalt und Pflege zertifiziert haben. Mehr zu unseren Zertifikaten hier.
Wir haben seit März 2022 zu 100% zertifizierten Ökostrom in unserem Büro in München-Thalkirchen. Schon seit Frühjahr 2021, als wir eingezogen sind, haben wir dort eine Wärmepumpe, dank der wir mit erneuerbarer Energie (Erdwärme) heizen können. Somit wird unser Office seit 2022 vollständig emissionsfrei betrieben.
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UNSERE FAILS
Wo wir selbst noch nicht zufrieden sind...
Warum wir KI benutzen
Auf Social Media schreiben uns immer wieder Leute: “Warum benutzt gerade IHR denn KI?” Es gibt keine simple Antwort darauf, aber eine ehrliche. Wir haben sie hier mal in fünf Punkte unterteilt. Schnall dich an, es könnte Turbulenzen geben!
1. KI verändert die Welt
Ohne KI-Unterstützung zu arbeiten, ist für kein einziges Unternehmen auf dieser Welt mehr realistisch – egal, ob sein Fokus ökologisch ist oder nicht. Wenn junge Impact-Brands wie wir auf diese Technologie verzichten, überlassen wir das Feld kampflos den etablierten Konzernen. Das Ergebnis? Deren Wettbewerbsvorteil wächst, während die ökologischen Probleme unserer Branche ungelöst bleiben. Wir wollen KI als Werkzeug für echte Veränderung nutzen!
2. Ja, sogar ein Umwelt-Purpose braucht KI
Um unseren Purpose – die Reduzierung von Plastikmüll und Umweltbelastungen, die in Haushalten entstehen – zum Leben zu erwecken und unsere Vision von einem nachhaltigeren Alltag zu erfüllen, sind wir auf digitales Marketing angewiesen. Marketing, das kosteneffizient möglichst viele Menschen erreicht. Und das braucht heutzutage KI-Support.
3. Marketing ist in jeder Form eine Umweltbelastung – mit oder ohne KI
Marketing, in welchem Medium auch immer, war schon immer CO2-intensiv – lange bevor es KI-Content gab. Früher flogen Produktionscrews für einen einzigen TV-Werbespot um die halbe Welt. Print-Werbung zu drucken war auch unglaublich ressourcenintensiv. Und digitales Marketing in jeglicher Form verschlingt seit jeher viel Daten- und Rechenleistung, weswegen es viel Energie benötigt. Schon allein Social Media oder Suchmaschinen sind Stromfresser.
Und nun wirft ganz speziell KI-Content jede Menge ökologische (und ja, auch ethische) Fragen auf – völlig neue Probleme sind es aber nicht. Wir erkennen sie nur viel deutlicher als früher. Zum Glück! Unsere Aufgabe ist es, in Zukunft nicht nur unsere Betriebs-, sondern auch unsere Marketing-Emissionen immer exakter zu messen und auf lange Sicht so gering wie möglich zu halten.
Wenn wir ausschließlich auf Marketing ohne jegliche Umwelt- und Klimabelastungen setzen würden, dann gäbe es kein everdrop Marketing mehr, und dann könnten wir kurz darauf unseren kompletten Betrieb einstellen.
Und nochmal: Das gilt für JEDES andere Unternehmen auch.
4. Wir experimentieren mit KI, um für unsere Mission zu begeistern
Auf Instagram und Facebook experimentieren wir aktuell sehr viel mit KI-generiertem Content. Das hast du vielleicht schon gemerkt, denn manchmal ist es total offensichtlich (Hallo, sprechende Spülmaschinen-Tabs!). Aber manchmal hast du vielleicht auch gar nicht bemerkt.
Egal, ob dezent oder over the top: Niemand muss den wachsenden Einsatz von KI-Tools mögen, aber es ist die Realität der heutigen Social Media-Werbewelt. Wir testen verschiedene Dinge aus, um zu sehen, wie wir möglichst viele Menschen für einen Alltag ohne unnötigen Plastikmüll und Umweltbelastungen begeistern können.
5. Lasst uns KI für gute Zwecke nutzen!
Vor allem ist die neue Technologie ja auch sehr viel mehr als nur sprechende Spülmaschinen-Tabs. Bei everdrop nutzen wir KI auf verschiedenste Arten: Zum Beispiel für automatisierte interne Prozesse, die unserem Team das Leben leichter machen. Oder für Texte und Übersetzungen – wir sind ja mittlerweile in vielen europäischen Ländern aktiv.
Ein Alltag ohne KI ist undenkbar geworden. Womit wir wieder bei Punkt 1 wären…
Made in Europe – und manchmal woanders.
Unsere Vision war von Anfang an klar: Wir wollen die Haushalte von unnötigem Plastikmüll und Umweltbelastungen befreien, und unsere Produkte dabei so regional wie möglich herstellen. Und der Großteil unserer Produkte kommt auch aus Deutschland und Mitteleuropa.
Aber nicht alle. Gerade bei neuen Produkten ist eine regionale Produktion leider oft nicht möglich, oder schlichtweg wirtschaftlich nicht sinnvoll. Zum Beispiel weil unsere Produktionsmengen als junges Unternehmen (noch) viel zu gering sind, und damit die Kosten viel zu hoch. Unsere Produkte wären dann unbezahlbar für die meisten Verbraucher*innen – was auf dem Weg in einen nachhaltigeren Alltag niemandem weiterhelfen würde. Deshalb fertigen wir einzelne Produkte momentan auch in Osteuropa und Asien. Das ist nicht ideal – weder für die CO₂-Bilanz noch für die Transparenz der Lieferketten.
Natürlich haben wir einen Code of Conduct, mit dem wir uns und unsere Lieferanten verpflichten, unsere Werte für ökologische und soziale Nachhaltigkeit einzuhalten. Bis ins letzte Detail überprüfen können wir das nicht, besonders in Asien sind die Strukturen oft komplex.
Wo möglich, setzen wir auf Zertifikate: Unsere Textilprodukte sind ein gutes Beispiel. Einige kommen aus Indien – von einem Partner, der lokal angebaute Baumwolle direkt vor Ort verarbeitet – fair und GOTS-zertifiziert. Unsere Strickspültücher beziehen wir aus der Türkei – ebenfalls von einem zertifizierten Partner, dem wir vertrauen.
Die vergangenen Jahre waren sehr herausfordernd, und nahezu alle Wettbewerber unter den jungen Nachhaltigkeits-Start-ups haben mittlerweile aufgegeben. Wir sind zum Glück noch da, und weiterhin auf dem Weg, die Haushalte in vielen europäischen Märkten nachhaltiger zu machen, und dabei auch wirtschaftlich stabil und zukunftsfähig zu sein.
Unsere Spülmaschinen-Tabs wurden in der Stiftung Warentest (02/2024) zum klaren Testsieger gekürt! Wir sind superstolz, dass wir damit die komplette Branche nicht nur in Sachen Nachhaltigkeit, sondern erstmals auch bei der Produktqualität schlagen konnten.
Also alles glänzend? Fast. Unsere Naked Tabs, die komplett auf Plastik, Mikroplastik oder PVA-Folie verzichten, werden für dich mit viel Liebe und Sorgfalt per Hand verpackt. Das hat aber auch zur Folge, dass sie ein bisschen teurer sind als leistungsschwächere und weniger nachhaltige Produkte anderer Marken. Aber warum setzen wir hier überhaupt auf Handarbeit? Weil es nicht anders geht.
Wir haben es bisher nicht geschafft, einen Hersteller zu finden, der unsere plastikfreien Tabs automatisiert verpacken kann. Die komplette Industrie ist auf Tabs mit Plastik eingestellt! Wir arbeiten daher jetzt daran, mit einem Partner eine Maschine zu entwickeln, die auch plastikfreie Tabs automatisiert verarbeiten kann. Unsere Hoffnung: Die Herstellungskosten der Tabs werden dadurch erheblich niedriger und wir können den Preis senken.
Ein Update zu unseren Wäscheparfüm Drops (Stand 5.5.2026): Nach einem Jahr haben wir die Kooperation mit unserem Pfandsystem-Partner für die Rücknahme der Wäscheparfüm Drops erst einmal wieder beendet.
Was bedeutet das für Dich? Entsorge deine leeren Wäscheparfüm-Flaschen bitte einfach in deinem nächsten Altglas-Container. Auch wenn Mehrweg ganz klar noch mehr ökologische Vorteile bietet, ist Altglas-Recycling in Deutschland ein hochgradig effizienter und eingespielter Kreislauf:
etabliertes zirkuläres System:
Laut Bundesumweltamt liegt die Recyclingquote in Deutschland bei mind. 85%, und damit noch höher als bei allen anderen Recycling-Materialien.unendlich kreislauffähig:
Glas lässt sich beliebig oft ohne Qualitätsverlust recyceln.Ressourcen schonend:
Durch das Einschmelzen von Altglas (Scherben) statt Primärrohstoffen (Sand, Kalk, Soda) werden im Vergleich zur Neuproduktion Energie gespart und Rohstoffe geschont
Von einigen Kund:innen bekommen wir Feedback, dass das Waschpulver aus der Verpackung herausrieselt. Für dieses Problem haben wir noch keine Lösung. Die Papp-Verpackungen – aus mindestens 85% (38WL) bzw. mindestens 95% (19 WL) recycelter Pappe sind zwar vollständig recycelbar, aber eben nicht hundertprozentig versiegelbar. Aktuell gäbe es nur eine Alternative: eine Plastikverpackung. Und das ist für uns keine Alternative.
Wusstest du, dass das everdrop Team zu fast 75 Prozent aus Frauen besteht? Feiern wir. Bisschen peinlich nur, dass unser C-Level immer noch zu 100 Prozent aus (drei) Männern besteht. Versprochen: The Future of the everdrop Führungsebene is more female and diverse.
Unsere Putzsteinpaste ist momentan noch eine Außenseiterin in unserem Produktsortiment. Sie ist nämlich unser einziger Reiniger, der bisher nicht nachfüllbar ist. Daher bieten wir die Paste auch nicht im Abo an. Warum eine solche Ausnahme? Die Paste befindet sich aktuell in einer Testphase – wir erproben, wie ein solches Produkt überhaupt von unseren Kund:innen angenommen wird. Die Putzsteinpaste ist super-ergiebig und hält daher besonders lange. Wenn sie leer ist, hoffen wir, dass du den Glastiegel und den Kunststoffdeckel natürlich trotzdem nicht wegwirfst, sondern ihn im besten Fall als vielseitigen, flexiblen Aufbewahrungsbehälter wiederverwendest.
Warum kommt die Paste überhaupt mit einem Deckel aus Kunststoff? In der aktuellen Testphase ist dieses Material für uns die einzige Möglichkeit, das Produkt gut und sicher zu verschließen. Wenn die Paste eine Zukunft hat, dann wollen wir auch das Produktdesign weiterentwickeln. Wir halten dich dazu auf dem Laufenden!